Historie des Zonta Clubs |
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1919 |
Am 8. November
wird die "Konförderation der Zonta Clubs" in Buffalo/New York mit neun Clubs aus
den US-Staaten Michigan, New York und Pennsylvania gegründet. Es
sind Frauen, die selbständig oder in verantwortlicher Funktion tätig
sind. Ihr vorrangiges Ziel ist der Dienst am Nächsten. |
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1922 |
Die erste
Satzung tritt in Kraft. Sie enthält im wesentlichen die heute geltenden
Ziele. |
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1927 |
In Toronto/Kanada
wird der erste Zonta Club außerhalb
der USA gegründet. Insgesamt bestehen etwa 50 Clubs. |
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1928 |
Das Ziel,
Mädchen und jungen Frauen zu einer besseren schulischen Ausbildung zu
verhelfen, wird konkretisiert. Chicago wird als ständiger, zentraler Hauptsitz gewählt. |
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1930 |
Der erste
europäische Zonta Club wird in Wien
gegründet. Die Konföderation
der Zonta Clubs wird in Zonta International
umbenannt. |
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1931 |
"Zonta
International will einen Beitrag zur gegenseitigen Toleranz und internationalen
Verständigung leisten und so Friedensbemühungen unterstützen",
heißt die Neuformulierung eines Ziels. In Hamburg
wird der erste deutsche Zonta Club gegründet.
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1935 |
Zonta International will den rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen
und beruflichen Status der Frau verbessern: Diese Neuformulierung eines
Ziels gilt bis heute und hat oberste Priorität. |
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1937 |
Der Hamburger Club muss sich offiziell auflösen, da internationale Organisationen in Deutschland nicht mehr erlaubt sind. |
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1938 |
Mit dem
"Amelia Earhart Fellowship
Award" wird der erste internationale
Förderpreis für begabte junge Frauen ins Leben gerufen: Jährlich
erhalten Wissenschaftlerinnen Stipendien für Forschungsarbeiten im
Bereich der Luft- und Raumfahrt. |
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1944 |
Es wird
der Beschluß verabschiedet, sich verstärkt für
die Chancengleichheit der Frau im Berufsleben einzusetzen. |
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1945 |
Bei der
Gründungsversammlung der Vereinten Nationen (UN) sind Mitglieder
von Zonta International als Gäste einer nichtstaatlichen
Organisation (NGO) dabei. |
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1947 |
Die Zonta-Mitglieder aus den USA stimmen für eine
US-Gesetzesvorlage, 100.000 weitere Kriegsflüchtlinge in die USA
einreisen zu lassen. |
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1948 |
In Chile
wird der erste Club in Südamerika gegründet. |
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1952 |
Der erste
asiatische Club wird in Manila/Philippinen gegründet. In München
ist die erste Club-Gründung in der Bundesrepublik. Der Hamburger
Club hatte nach Ende des 2. Weltkrieges wieder offiziell die Arbeit aufgenommen. |
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1956 |
Der "Zonta-Fonds für ungarische Flüchtlinge des Volksaufstands
von 1956" ist der Start der internationalen Hilfsprojekte, zu denen
alle Clubs mit Spenden beitragen. Die Mitglieder
beschließen, die Bemühungen ihrer Regierungen zur friedlichen
Nutzung der Atomenergie zu unterstützen. |
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1959 |
Die Zusammenarbeit
mit den UN im internationalen Service-Bereich beginnt: Zonta Clubs
aus aller Welt spenden für das Projekt "Aufbau des Anne-Frank-Dorfes"
in Wuppertal für staatenlose Ausländer. |
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1963 |
Zonta International erhält beim Wirtschafts- und Sozialrat
(ECOSOC), dem für NGOs zuständigen
Hauptorgan der UN, konsultativen Status. Das ist die Basis, konsultativen
Status bei den zu ECOSOC gehörenden Spezial- und Sonderorganisationen
zu erhalten. |
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1966 |
In Sidney wird der erste australische Club gegründet.
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1969 |
Es gibt in 33 Ländern 560 Clubs mit insgesamt 20.000 Mitglieder. |
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1970 |
Der erste
afrikanische Zonta Club wird in Ghana
gegründet. |
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1972 |
Die Zusammenarbeit
mit UNICEF auf dem internationalen Service-Sektor beginnt, und Zonta
International erhält konsultativen Status bei UNICEF. |
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1974 |
Zonta International erhält konsultativen Status bei der
UNESCO. |
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1975 |
Zonta International erhält konsultativen Status bei der
ILO. |
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1976 |
In Wiesbaden
findet zum ersten Mal außerhalb der USA eine "International
Convention" statt. |
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1982 |
UNICEF
erhielt seit 1976 516.000 US-Dollar zur Verbesserung der Lebensbedingungen
der Menschen in Slums in Kolumbien (Sozialstationen zur Gesundheitsvorsorge
und Erziehung). |
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1983 |
Zonta International erhält konsultativen Status im
Europarat. |
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1985 |
Die deutschen
Zonta Clubs vergeben jetzt jährlich den mit 7.000
DM dotierten Zonta-Musikpreis an eine Preisträgerin/Stipendiatin
im Rahmen des Bundeswettbewerbs beim Deutschen Musikrat. |
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1986 |
Die Zusammenarbeit
mit UNICEF "Brunnen für Sri Lanka" verhalf innerhalb von
vier Jahren zur Neuansiedlung von 350.00 Menschen in den dortigen Dürrezonen. Zonta International erhält konsultativen Status bei
UNIFEM, die Zusammenarbeit mit UNIFEM im internationalen Servicebereich
beginnt. |
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1987 |
Die deutschen
Clubs hatten für einige Jahre die Unterstützung der Friedlandhilfe
als nationales Service-Projekt gewählt. Etwa 100.000 DM wurde für
die Ersthilfe deutscher Spätaussiedler bereitgestellt. |
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1991 |
In Ungarn
entsteht der erste Zonta Club in den ehemaligen
Staaten des Ostblocks. |
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1992 |
Zum ersten
Mal wird der "Young Women in Public Affairs Award" vergeben,
mit dem Schülerinnen für ehrenamtliches Engagement auszeichnet
werden. In Leipzig
wird der erste Club in den neuen Bundesländern gegründet. |
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1993 |
Zonta International wird von UNIFEM für sein Engagement
ausgezeichnet. |
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1994 |
Die deutschen
Clubs vergeben jährlich den mit 6.000 DM dotierten Zonta-Sonderpreis bei "Jugend forscht" an eine Preisträgerin
im Bereich Geo- und Raumwissenschaften zur Finanzierung eines Summerschool-Aufenthaltes
in den USA. |
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1996 |
UNIFEM
hat ab 1986 2,5 Millionen US-Dollar zur gezielten Unterstützung von
Selbsthilfeprojekte für Frauen in ländlichen Entwicklungsregionen
von Afrika, Asien und Südamerika erhalten. |
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1997 |
Die deutschen
Zonta Clubs werden Mitglied beim Deutschen Frauenrat. |
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1998 |
Seit 1938
haben Frauen aus 51 Ländern den "Amelia Earhart
Fellowship Award"
im Gesamtwert von 4,2 Millionen US-Dollar erhalten. Drei deutsche
Schülerinnen erhielten von Zonta International
die mit 500 US-Dollar dotierten übergreifenden
District-Preise „Young Women
in Public Affairs“ für besonderes ehrenamtliches Engagement. |
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2000 |
Zonta International hat in 71 Ländern 35.000 Mitglieder in
1.200 Clubs. In Deutschland gibt es Ende des Jahres über 2.500 Mitglieder in 87 Clubs. |
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2004 |
Zwischenzeitlich bestehen in Deutschland 112 Clubs mit 3300 Mitgliedern |
Start und Verbreitung1931 wurde der erste deutsche Zonta Club
in Hamburg gegründet. Er wurde 1937 offiziell aufgelöst, doch
die Mitglieder konnten den Kontakt zueinander halten und sich nach dem
Zweiten Weltkrieg wieder fest zusammenschließen. Zur nächsten
Clubgründung kam es 1952 in München. Frauen aus Ost und West
fanden bereits 1989 in Berlin nach dem Mauerfall zu einem Club zusammen.
1992 entstanden in Leipzig und Weimar die ersten Clubs in den neuen Bundesländern.
Die einzelnen Clubs bemühen sich um Neugründungen in ihrer regionalen
Umgebung. In Deutschland steigt daher die Zahl kontinuierlich an. Mitte
2004 sind es 112 Clubs mit ca. 3.300 Mitgliedern. |